Das nächste NovaNota Update, Version 1.09, steht vor der Tür. Es macht das Üben messbar: Eine Übungsstatistik zeigt dir, wie oft und wie lange du deine Stücke spielst, und „Für Dich“ schlägt dir daraus vor, was wieder dran ist. Dazu kommen eine neue Seitenleiste für iPad, Mac und iPhone, ein Player, mit dem du beim Spielen per Tipp umblätterst, und viele Verbesserungen im Detail. Hier findest du alle Neuerungen im Überblick – mit kurzen Anleitungen zum Ausprobieren.
Übungsstatistik und „Für Dich“
NovaNota zählt jetzt automatisch, wie oft und wie lange du jedes Stück übst – Noten und PDFs gleichermaßen. Die Zeit läuft, solange ein Stück offen ist, und pausiert, wenn die App im Hintergrund ist. Ganz kurzes Hineinschauen zählt nicht mit.
Die Statistik zeigt dir für Woche, Monat oder Jahr deine Übungszeit im Vergleich zum Zeitraum davor, deine Übungstage, wie viele Tage in Folge du geübt hast, ein Balkendiagramm und deine meistgeübten Stücke. Öffnest du sie aus einem Stück heraus, siehst du oben auch die Zahlen genau für dieses Stück.
Die Daten siehst nur du: Sie bleiben auf deinen Geräten und in deinem eigenen Cloud-Speicher (iCloud, Google Drive oder Nextcloud), über den sie zwischen deinen Geräten abgeglichen werden. NovaNota erhebt davon nichts.
„Für Dich“ nutzt die Statistik für seine Vorschläge: Stücke, deren Wiederholung fällig ist, Stücke, an denen du gerade arbeitest, und Stücke, die du neu entdecken kannst – jeden Tag ein wenig anders gemischt.
So geht es: deine Statistik ansehen
- Öffne die Seitenleiste und tippe auf „Statistik“.
- Wähle oben Woche, Monat oder Jahr. Tippst du auf einen Balken, siehst du den genauen Wert.
- Für ein einzelnes Stück öffnest du es und wählst im Menü „…“ den Punkt „Übungsstatistik“.
Die neue Seitenleiste
Bibliothek, Für Dich, Statistik und deine Sammlungen sind jetzt immer einen Tipp entfernt. Auf dem iPad und auf dem Mac steht die Seitenleiste direkt neben deinen Noten. Dort siehst du auch, wie viele Stücke in jeder Sammlung liegen, legst neue Sammlungen an und ziehst Stücke einfach auf eine Sammlung. Mit einem Rechtsklick oder langem Drücken benennst du eine Sammlung um, exportierst oder löschst sie.
Öffnest du ein Stück, macht die Seitenleiste sofort Platz: Die Noten haben die volle Breite. Brauchst du sie trotzdem, holst du sie mit ⌃⌘S über die Noten. Gehst du zurück in die Bibliothek, ist sie gleich wieder da.
Auf dem iPhone öffnest du die Seitenleiste über den Knopf oben links. Sie legt sich über die Bibliothek und schließt sich wieder, sobald du etwas auswählst.
Besser üben mit dem Player
Der Player zeigt die Zeit jetzt immer mit einem gut sichtbaren Schieber, auch im Dunkelmodus. Das Tempo stellst du direkt neben der Zeitleiste über den Knopf „1x“ ein – ohne Umweg über das Menü.
Beim Spielen blätterst du mit einem Tipp an den linken oder rechten Rand der Noten um. Die Mitte bleibt frei, damit du nicht versehentlich weiterblätterst. Bluetooth-Blätterpedale funktionieren ohne Einrichtung.
Die Notenwiedergabe erscheint jetzt auch auf dem Sperrbildschirm und im Kontrollzentrum – mit Titel, Komponist und Cover. Mit den Tasten deiner Kopfhörer startest und pausierst du sie, und jeder Druck wirkt genau einmal.
So geht es: per Tipp umblättern
- Öffne ein Stück und starte die Wiedergabe – oder spiel einfach los.
- Tippe an den rechten Rand der Noten, um weiterzublättern, und an den linken Rand, um zurückzublättern.
- Möchtest du das nicht, schaltest du es unter Einstellungen › Musik & Inhalte aus.
Notizen, auf die Verlass ist
Handschriftliche Notizen auf PDF-Noten werden jetzt zuverlässig gespeichert, und was du wegradierst, bleibt weg. Im Dunkelmodus ist die Tinte auf dem hellen Notenblatt gut zu sehen.
Mit dem Apple Pencil geht es noch schneller: Doppeltippen am Stift wechselt zwischen Stift und Radierer.
iPad und Mac mit Tastatur
Mit einer Tastatur am iPad oder auf dem Mac bedienst du NovaNota jetzt über die Menüleiste und Kurzbefehle:
- ⌘N für ein neues Stück, ⌘O zum Importieren, ⌘F für die Suche und ⌘, für die Einstellungen
- Leertaste startet und stoppt die Wiedergabe, die Pfeiltasten blättern um, ⌘W schließt das Stück
- ⌘Z und ⇧⌘Z machen Notizen und Bearbeitungen rückgängig oder wiederholen sie
Auch im Editor geht es mit der Tastatur schneller: Mit den Tasten A bis H schreibst du Töne, mit 1 bis 6 wählst du den Notenwert, und 7 setzt die Punktierung.
Weitere Verbesserungen
- Fortschritt im Blick: Lange Vorgänge wie das Rendern großer Partituren, das Erstellen von PDFs oder der Wechsel des Cloud-Speichers zeigen jetzt ihren Fortschritt und lassen sich abbrechen.
- Vollständig übersetzt: NovaNota spricht jetzt durchgehend Englisch, Spanisch und Französisch – auch bei der Notenumwandlung und im Widget.
- Aufgeräumtes Erscheinungsbild: einheitliche Farben und Knöpfe in NovaNota-Lila und ein schnellerer Start.
- Bedienhilfen: bessere Unterstützung für VoiceOver und größere Schrift im Player.
- Apple Watch: Das Tempo des Metronoms stellst du jetzt mit der Digital Crown ein.
Häufige Fragen zu NovaNota 1.09
Wer sieht meine Übungsstatistik?
Nur du. Die Daten bleiben auf deinen Geräten und in deinem eigenen Cloud-Speicher. NovaNota erhebt davon nichts.
Gibt es die Seitenleiste auch auf dem iPhone?
Ja. Auf dem iPhone öffnest du sie über den Knopf oben links; auf dem iPad und dem Mac steht sie neben deinen Noten.
Kann ich mit einem Pedal umblättern?
Ja. Bluetooth-Blätterpedale funktionieren ohne Einrichtung. Alternativ tippst du beim Spielen an den Rand der Noten.
Wann kommt NovaNota 1.09?
NovaNota 1.09 erscheint in Kürze im App Store. Ist die automatische Aktualisierung eingeschaltet, kommt das Update von selbst; sonst findest du es im App Store unter deinem Profil bei den Updates. Nach dem Update zeigt dir die App unter „Neu in NovaNota“ selbst, was sich geändert hat.
Alle Neuerungen der aktuellen Version findest du im Beitrag NovaNota 1.08: Play-along für Streicher, Seiten und Kapitel.